Noch ein Baumkuchen aus den Bergen

Obwohl er eigentlich aus der Megapolis Tokyo, genau gesagt sogar aus einem der Zentren von Tokyo, der berühmten Ginza, kommt, nennt ihn die Firma Nenrinya, „Mount Baum“. Nenrinya ist eine der Nobel-Firmen, wo im Schaufenster die Baumkuchen an langen Stangen wie waagrechte Döner gebacken werden. Hin und wieder kommt es vor, dass eine der großen Medien über das Geschäft berichtet. Dann gibt es einige Wochen lange Schlangen vor dem Laden, die durch geschickte Mäander gebändigt werden. Am Ende der Schlange steht dann eine Hilfskraft mit einem Schild, auf dem angegeben wird, wie lange man aktuell warten muss. Das kann dann leicht mal eine Stunde oder mehr sein.

Der Baumkuchen ist mit einer leichten Zuckerglasur überzogen, die jedoch nicht aufdringlich süß schmeckt. Die Konsistenz ist eher trocken als feucht. Für mich könnte der Kuchen etwas feuchter sein. Er schmeckt leicht nach Karamell, obwohl er eigentlich nach Kastanie schmecken sollte, denn es ist ein „Mont Blanc“-Baumkuchen.

   

 

Der „Mont Blanc“-Kuchen ist ein Klassiker der japanischen Konditorkunst. Auf einem Teigboden wird rund um eine Esskastanie eine Maronenmasse in Spiralen zu einem Berg aufgetürmt, so dass die Form an einen Berg erinnert. Mit etwas Sahne als Schneeersatz sieht er mit viel Fantasie dem Mont Blanc vielleicht etwas ähnlich.

Der hier vorgestellte Baumkuchen schmeckt, laut Beschreibung,  nach Kastanie, so dass ruchzuck ein „Mont Blanc“-Baumkuchen daraus wird.

Nur im Herbst für 864 Yen erhältlich.

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