Der Baumkuchen zum Valentinstag

Der Aufdruck auf der Tüte
Wer oder was ist damit gemeint?

Die Einkaufstüte

Während man in Deutschland bereits seit einiger Zeit prinzipiell keine Einkaufstasche oder -tüte mehr bekommt, ist die Einkaufstüte in Japan bei Qualitätsprodukten immer noch Standard. Mehr noch: Die bedruckte Tüte ist häufig ein Bestandteil des Produkts. Undenkbar, dass die japanische Frau ein Kleidungsstück oder ein Stück Kosmetik in einem Kaufhaus kauft, ohne die entsprechende Tüte dazuzubekommen. So sieht man schon von außen, was sich jemand leisten kann. Die Tüte ist sogar so wichtig, dass sie von dem Verkaufspersonal des Kaufhauses bei Regenwetter noch einmal in durchsichtiges Plastik verpackt wird. Von der Kaufhauskette Daimaru (大丸) wird das sogar in einem Manga für Ausländer als besonderer Service angepriesen.

Und auch bei Qualitätsbaumkuchen bekommt man eine besondere Tüte. In diesem Fall mit dem Aufdruck: So süß So glücklich. Was mag sich darin wohl verbergen?

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Karamellisierter Baumkuchen aus Nagoya

Die aufgemotzte Packung des Pudding-Baums

Die Seitenansicht der Verpackung

Eine Entdeckung auf der Autobahnraststätte

Auf einem Trip an den Biwa-See habe ich in der Provinz Shiga, genau gesagt auf der Autobahnraststätte Ibuki, einen Baumkuchen aus Nagoya, der Hauptstadt der Provinz Aichi, entdeckt: der „karamellisierte Pudding-Baum aus Nagoya“. So wird er als Souvenir beworben. Dass ein Baumkuchen aus Nagoya als Souvenir in der Provinz Shiga verkauft wird, hätte mich stutzig machen sollen, denn normalerweise kauft man Spezialitäten aus der Gegend und bringt sie Freunden und Verwandten mit. Etwa so, wie man in Deutschland früher Ansichtskarten aus der Gegend verschickt hat, in der man Urlaub gemacht hat.

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Smartphone im Fremdsprachenunterricht

Niedliche PET-Flaschen-Abdeckungen

Ich stelle hier ein weiteres Projekt vor, mit dem wir unseren Studierenden zeigen, dass sie nicht nur für den Kursraum und die Abschlussnote lernen. Mit einem Smartphone und der Hilfe von Adobe Spark lassen sich schnell Videos, Web-Seiten oder Banner bzw. Plakate herstellen, die ästhetisch auch hohen Ansprüchen genügen. so dass ein befriedigendes Produkt entsteht. Das vorgegebene Szenario für unsere Studierenden war:

Aufgabenstellung

Sie arbeiten in einer japanischen Firma. Diese Firma möchte ein Produkt, das sie herstellt, nächstes Jahr in Deutschland verkaufen. Ihr Chef weiß, dass Sie Deutsch studiert haben. Er fordert sie auf, in einem Film dieses Produkt kurz vorzustellen.

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Happy Halloween-Baum nur im Herbst

Die japanische Baumkuchen-Industrie lässt kein Ereignis aus, um das Geschäft anzukurbeln. Für Halloween hat daher auch eine Madame Shinco aus Osaka einen speziellen Baumkuchen im Angebot: Dazu hat Sie kurzerhand den Maple Sirup und die Schokolade ihres Madame Brulee Baumkuchens durch Maronencreme ersetzt, die Schokolade nicht mehr großflächig, sondern im (Spinnen)Netzmuster aufgebracht und einige spooky Figuren appliziert – fertig ist der Happy Halloween-Baum.

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Noch ein Baumkuchen aus den Bergen

Obwohl er eigentlich aus der Megapolis Tokyo, genau gesagt sogar aus einem der Zentren von Tokyo, der berühmten Ginza, kommt, nennt ihn die Firma Nenrinya, „Mount Baum“. Nenrinya ist eine der Nobel-Firmen, wo im Schaufenster die Baumkuchen an langen Stangen wie waagrechte Döner gebacken werden. Hin und wieder kommt es vor, dass eine der großen Medien über das Geschäft berichtet. Dann gibt es einige Wochen lange Schlangen vor dem Laden, die durch geschickte Mäander gebändigt werden. Am Ende der Schlange steht dann eine Hilfskraft mit einem Schild, auf dem angegeben wird, wie lange man aktuell warten muss. Das kann dann leicht mal eine Stunde oder mehr sein.

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Linie 1. Deutsch in Alltag und Beruf

Videotrainer B2.1Moritz, U. / Rodi, M. / Rohrmann, L.: Linie 1. Deutsch in Alltag und Beruf. Stuttgart: Ernst Klett Sprachen 2018

Für die Bände B2.1 und B2.2 ist der von mir erarbeitete Videotrainer nun online abrufbar

 

„Es ist gut, etwas zu machen.“ – Berufsbezogene Projektarbeit

Berufsbezogene Projektarbeit

Fremdsprachenlernen ohne Bezug zu Situationen, in denen die Zielsprache angewendet werden kann, ist weitgehend sinnlos. In internationalen Kursen im Zielsprachenland ist die Anwendung des Gelernten eine Selbstverständlichkeit: Einerseits im Kurs selbst bei der Kommunikation mit Teilnehmern einer anderen Nation, andererseits jederzeit außerhalb des Kursraums im täglichen Leben. In Kursen im Muttersprachenland ist die Situation dagegen wesentlich indifferenter: Da stellt sich die Frage nach einem möglichen Realitätsbezug immer wieder.

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Feedback in digitalen Lernumgebungen

Goethe-Institut, Magazin Sprache

Feedback in digitalen Lernprogrammen

Der Artikel handelt von der Bedeutung des Feedbacks und den verschiedenen Formen des Feedbacks. Weiterhin gibt es Hinweise zur Beurteilung der Qualität des Feedbacks, aufgrund dessen auch die generelle Qualität einer digitalen Lernumgebung beurteilt werden kann.

Ein Unterricht, in dem die Lehrkraft auf nicht korrekte Antworten der Lernenden mit einem bloßen „Falsch!“ reagiert, würde niemand als akzeptabel bewerten. Bei Lernprogrammen nehmen die Nutzerinnen und Nutzer solch eine Rückmeldung häufig hin. Muss das akzeptiert werden oder gibt es Alternativen dazu?

 
Weiterlesen im Magazin Sprache des Goethe-Instituts
Same contents in English: Corrections in digital learning programs: Wrong! – Typical feedback?

Storytelling: Bento-Box

Die Studentin stellt japanische Essensbehälter (Bento-Box) vor, die man benutzen kann, um das Mittagessen an den Arbeitsplatz zu transportieren. Man wird überrascht, von der Formenvielfalt und den unterschiedlichen Qualitäten, die diese Pausenboxes haben können.